Wenn die Stadt
schläft, dampft
die Theke.
Kein Konzept, kein Schnickschnack. Eine offene Küche, ein langer Tresen aus dunklem Holz, ein Topf der nie ganz kalt wird. Tatsu ist der Ort nach der Schicht, nach dem Konzert, nach der letzten Bahn.
Die Nacht fängt gerade erst an.
Wir machen Ramen wie in einer Gasse in Sapporo. Laut, eng, ehrlich. Du sitzt neben Fremden, teilst die Bank, und gehst satt. Reservieren geht, muss aber nicht. An der Theke ist immer was los.